AKTUELLES
Grand Prix der Meisterstücke und Legenden
Eine Zeitreise der besonderen Eindrücke
Schlitz. Man muss nicht unbedingt Auto-Enthusiast sein. Es genügt eigentlich schon ein kleiner Funke von Begeisterungsfähigkeit, um den vielversprechenden Geschichten in den historischen Museumshallen der „Stiftung Nationales Automuseum The Loh Collection“ folgen zu wollen.
Unter „ACS auf Achse“ realisierte eine kleine Gruppe - eben von dieser begeisterungsfähigen Klientel - das Vorhaben und startete nach Dietzhölztal-Ewersbach, dem Ort der privaten Sammlung von Friedhelm Loh. Die ehemaligen Eisenhütten in Neuhütte, einem Ortsteil von Ewersbach, waren einst Produktionsstätte von Großkesselanlagen, bevor im Jahr 2015 das Industriegelände von Loh erworben wurde. Etwa die Hälfte seiner Sammlung, rund 160 Oldtimer, Rennwagen, Prototypen und diverse Klassiker verteilen sich hier auf 7500 m² geschichtsträchtigem Boden und werden so eindrucksvoll in verschiedenen Ebenen optimal präsentiert. Die Fahrzeuge stammen aus dem Zeitraum von 1895 bis in die Neuzeit (inklusive Oldtimer, Prototypen und Formel-1-Boliden). Auf einer nachempfundenen, begehbaren Steilkurve lässt sich die chronologische Entwicklung des Automobils nachvollziehen. In einem automatischen Parksystem, als überdimensionaler Setzkasten dargestellt, präsentieren sich 30 Sport- und Rennwagen. Im gesamten Museum sind 50 verschiedener Hersteller zu sehen. Herausragende Exponate sind u.a. ein Mercedes-Benz 710 SSK (1929), ein Bugatti Type 57 Atalante (1935–1938), ein Lincoln Continental (das letzte Fahrzeug das John F. Kennedy lebend verlassen hat!) und der Maybach Exelero, ein Einzelstück von 2005, der einst dem Fuhrpark der Gummiwerke Fulda zugeschrieben wurde.
Die ältesten Ausstellungsstücke sind ein Benz Victoria Phaeton von 1895 mit Holzspeichenrädern und einem orangen Baldachin-Dach und ein Lohner Feuerwehrauto mit Elektroantrieb von Ferdinand Porsche, dass aus dem Jahr 1906 stammt.
Mit einer Sonderausstellung „Rallye-Legenden – Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee“ zeigt das Automuseum die Geschichte des Rallyesports in beeindruckender Weise.
*„Der Rallyesport hat eine Vielzahl faszinierender Automobile hervorgebracht“, sagt Museumsgründer Prof. Dr. Friedhelm Loh. „Er ist zweifelsfrei die kompletteste Disziplin in der facettenreichen Motorsportwelt. Bei einer Rallye muss alles passen: Fahrer, Beifahrer, Serviceteam und Strecke. Alle Beteiligten müssen sich blitzschnell auf die jeweiligen Gegebenheiten einstellen. Auch das ist Teil der Faszination Rallye. Teamgeist, Zielorientierung, Anpassungsgabe und Geschwindigkeit – diese Eigenschaften sind gefragt, wenn es gilt, besondere Herausforderungen in Form von Hitze, Kälte oder Straßenbeschaffenheit zu meistern.“ Der Rallyesport ist reich an Geschichten und liefert viele Beispiele für erfolgreiches Handeln. „Uns liegt es am Herzen, den Besucherinnen und Besuchern des Nationalen Automuseums Geschichte und Geschichten nahezubringen“, so Friedhelm Loh. Dementsprechend ist die Ausstellung kuratiert. „Erst durch die spannende Verknüpfung von Menschen, Zeitepoche und Technik lassen sich die Leistungen dieses spektakulären Kapitels der Automobilgeschichte nachvollziehen“, erklärt Tobias Reichle, einer der beiden Geschäftsführer des Nationalen Automuseums. (* Text-Quelle: Nat. Auto Museum)
Rückblick auf unsere Oldtimer-Ausstellung
Was für ein schöner Tag!
Unsere Oldtimer-Ausstellung liegt hinter uns – und wir möchten einfach DANKE sagen!
Danke an alle Besucherinnen und Besucher, die trotz des wechselhaften Wetters den Weg zu uns gefunden haben. Danke an alle Oldtimerfreunde, Aussteller und Teilnehmer, die mit ihren liebevoll gepflegten Fahrzeugen und historischen Traktoren für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt haben.
Danke an Frank Löw für die Luftbildaufnahmen.
Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich unseren fleißigen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Ohne euren Einsatz, eure Unterstützung und euer Engagement wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen!
Es war schön zu sehen, wie viele Menschen zusammengekommen sind, um gemeinsam alte Fahrzeuge, Technik und ein Stück Geschichte zu erleben.
Danke an alle, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!
Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen bei der nächsten Veranstaltung!
Foto: F.Löw, ACS































